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  Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm der BAFA

Am 15. August 2012 hat die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA die Fördermittel für den Einsatz von erneuerbaren Energieen im Gebäudebestand erhöht. Das Ziel dieser Maßnahme ist es in erster Linie, bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energieen am gesamten Energiebedarf, der in Deutschland für die Beheizung von Wohngebäuden aufgewandt wird, auf mindestens 14% zu erhöhen.

Das ist ein Ziel, von dem wir noch ein gutes Stück entfernt sind! Um es zu erreichen, muss der Gebäudebestand von zwei Seiten angegangen werden. Zum einen sollte zunächst durch geeignete Dämmmaßnahmen der Heizenergiebedarf gesenkt werden – fragen Sie hierzu die Experten vom CO2SPARHAUS! Zum anderen muss die Menge an Heizenergie, welche aus erneuerbaren Energieen stammt, erhöht werden. Hier soll das Marktanreizprogramm der BAFA die Bereitschaft der Gebäudebesitzer erhöhen, entsprechende Anlagen installieren zu lassen.

Solche Sanierungsvorhaben, die das Problem von beiden Seiten angehen – also Senkung des Energiebedarfs auf mindesten das Niveau eines KfW-Effizienzhaus 55 und erhöhter Einsatz von erneuerbaren Energieen – erhalten hierfür im Rahmen der Förderung einen zusätzlichen Effizienzbonus!

Eine kleine Abweichung vom Hauptthema Wärme ist die Förderung von solarer Kälteerzeugung. Dies ist eine Technologie, die vor allem für Besitzer von Gebäuden mit großen Glasflächen interessant, die sich im Sommer sehr stark aufheizen und klimatisiert werden müssen. Solare Kälteerzeugung nutzt die gerade im Sommer üppg vorhandene Solarenergie, um eine Klimaanlage zu betreiben.

Einige Auszüge aus der Liste der Fördermittel:

  Solaranlagen

Neu errichtete Solaranlagen, die Warmwasser erzeugen und die Heizung unterstützen erhalten mindestens 90,- € je angefangen Quadratmeter Kollektorfläche. Die Fläche muss insgesamt über 16 qm liegen.

Die Erweiterung einer bereits bestehenden Solaranlage wird ebenfalls gefördert, jedoch halbiert sich der Förderbetrag auf 45,- € je angefangenem Quadratmeter.

  Bonusmöglichkeiten für Solaranlagen

Wird gleichzeitig mit der Errichtung einer Solaranlage ein alter Heizkessel ohne Brennwerttechnik gegen einen neuen Brennwertkessel getauscht, so wird ein Bonusbetrag von 500,- € gezahlt. Wird gleichzeitig mit der Errichtung einer Solaranlage das Gebäude auf das Niveau eines KFW-Effizienzhaus 55 gedämmt, so erhöht sich der Förderbetrag je angefangenem Quadratmeter Kollektorfläche um 50% auf 135,- € bzw. 67,50 €.

Für eine besonders effektive Solarkollektorpumpe wird ein Zuschuss von 50,- € gezahlt. Diese Pumpen halten den Wärmekreislauf zwischen Kollektor und Pufferspeicher in Gang.

  Heizen mit Biomasse

  Heizen mit Pellets

Eine Heizung mit Holzpellets ist nur dann förderfähig, wenn sie an einen vorhandenen Wärmekreislauf angeschlossen ist. Je installierter Kilowattstunde Heizleistung wird ein Zuschuss von 36,- € gezahlt. Reine Warmluftgeräte werden nicht gefördert.

Ein Pelletofen mit Wärmetasche muss mindestens 39 kW Heizleistung erreichen, ein Pelletkessel muss auf mindesten 67 kW kommen. Pelletkessel mit Pufferspeicher müssen eine Mindestleistung von 80kW erreichen.

  Heizen mit Holzhackschnitzeln oder Scheitholz

Pauschal wird für jede Anlage zwischen 5 und 100 kW Heizleistung ein Betrag von 1.400,- € gezahlt. Für eine Holzhackschnitzelanlage ist aber Voraussetzung, dass ein Pufferspeicher mit mindestens 30 l Wasser je kW Heizleistung in die Anlage integriert wird. Ein Scheitholzvergaserkessel muss besonders emissionsarm sein.

  Bonusmöglichkeiten beim Heizen mit Biomasse

Wird gleichzeitig mit der Errichtung der Heizanlage das Haus auf die Anforderungen eine KFW-Effizienzhaus 55 gedämmt, so erhöht sich der Förderbetrag um 50% auf 54,- € je kW. Außerdem zählt eine Biomasseheizung als Brennwertkessel im Sinne der Bonusfördermöglichkeiten bei Solaranlagen. D.h. dass sich die Förderung je qm Kollektorfläche einer evtl. gleichzeitig mit einer Biomasseheizung errichteten Solaranlage um 50% erhöht.

  Wärmepumpen

Bis zu einer Heizleistung von 100 kW wird ein Basiszuschuss von 2.800,- € für besonders effiziente Wärmepumpen gezahlt. Falls ein gleichzeitig errichteter Pufferspeicher ein Speichervolumen von mindesten 30 l je kW Heizleistung erreicht, so erhöht sich der Förderbetrag sogar um 500,- € auf dann 3.300,- €.

Zusätzlich zum Basiszuschuss wird für jede kW Heizleistung über 10 kW Nennwärmeleistung ein weiterer Zuschuss in Höhe von 120 € je kW für Anlagen bis zu 20 kW gezahlt. Für Anlagen mit mehr als 20 kW und bis zu 100 kW Heizleistung beträgt der Zuschuss immerhin noch 100,- €. Damit werden Skalierungseffekte bei großen Anlagen berücksichtigt.

  Wärmepumpen

Wird gleichzeitig mit der Errichtung der Wärmepumpe das zu beheizende Gebäude auf den Stand eines KFW-Effizienzhaus 55 saniert, so erhöhen sich die Zuschüsse um 50 %. Eine Wärmepumpe begründet in Kombination mit einer Solaranlage als eine zulässige Grundlage, dort die Zuschüsse je qm Kollektorfläche um 50% zu erhöhen.

  Förderungen für größere Einheiten

Einige Programmpunkte richten sich vor allem an Besitzer von Mehrfamilienhäusern und größere Wohnungsbaugesellschaften. Für eine Tiefengeothermieanlage bspw. ist ein Zuschuss von bis zu 2.000.000,- € möglich. Außerdem ergeben sich zusätzliche Fördermöglichkeiten, wenn besonders große Solaranlagen an ein Verteilernetz für Wärme angeschlossen werden. Auf diese Weise soll auch in Mehrfamilienhäusern mit Fernwärmeanschluss der Anteil der erneuerbaren Energieen an der Heizleistung erhöht werden. Ebenso förderfähig sind Solaranlagen, die im Sommer die eingesammelte Energie dafür nutzen, anstatt Wärme Kälte für die Klimatisierung von Büroräumen oder Wohnraum zu erzeugen. Bei diesem innovativen Verfahren ist zur Energiegewinnung der Einsatz von Fotovoltaikzellen und thermischen Anlagen gleichermaßen denkbar und unter gewissen Bedingungen förderfähig. Die Experten im CO2SPARHAUS freuen sich auf ihre Anfragen!

Richtlinien der BAFA zu erneuerbaren Energien (PDF)

 
Weiterer Presseartikel:


>> Neue Energiesparverordnung (ENEV 09) 

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