Das Wärmedämmverbundsystem – WDVS – damit sparen Sie Heizkosten!
Außendämmplatten isolieren optimal – und ein neuer Anstrich sorgt für eine neue Optik

Wärmeverbundsystem, WDVS - für eine optimale Dämmung
Systemaufbau Wärmedämmverbundsystem: 1 Mauerwerk - 2 Verklebung - 3 Dämmung - 4 Armierung - 5 Armierungsgewebe - 6 End- beschichtung

Ein Haus mit einer gedämmten Fassade hat viele Vorteile: Sie sparen bis zu 35% der Heizkosten ein, schaffen ein behagliches Raumklima, entlasten die Umwelt. Außerdem steigern Sie durch die Modernisierung den Wert Ihrer Immobilie. Sanieren Sie jetzt mit staatlicher Förderung, denn der Staat belohnt Immobilienbesitzer für CO2-reduzierende Sanierungsmaßnahmen!

Bei Altbauten häufig eingesetzte Baustoffe wie Stahl, Beton, Glas, aber auch Naturstein, haben wärmeleitende Eigenschaften. Die daraus errichteten Wände leiten bei kühler Witterung schnell die Wärme von der Innenseite des Raums an die Außenseite der Fassade – und schon wird es im Raum kühl. Deshalb verkleidet man heute derartig gebaute Wände mit so genannten Dämmstoffen, das sind Materialien mit geringer Wärmeleitung. Sie sorgen dafür, dass im Winter die Wärme im Haus und im Sommer die Wärme außen bleibt.
 
Nachträglich wird die Wärmedämmung meist durch eine Außendämmung verbessert (das so genannte
Wärmedämmverbundsystem = WDVS). Dies sind speziell zusammengesetzte Platten, die an der Außenwand befestigt werden. Auf der eigentlichen Wärmedämmung (zum Beispiel geschäumtes Polystyrol oder Mineralwolle) wird die Armierungsschicht aufgetragen. Darauf wird dann je nach Anforderungen und Produkt der Außenputz aufgebracht. Und was ein weiterer Vorteil der Außendämmung ist: Sie erhalten durch ein WDVS nicht nur ein behaglich gedämmtes Gebäude, sondern können die Optik Ihrer Immobilie völlig neu definieren!

Sparen Sie nicht am WDVS! Achten Sie auf ein elastisches, schlagfestes System aus organischen Materialien: nur ein gut zusammengesetztes und somit hochwertiges Fassadendämmsystem hält den hohen Belastungen durch Wetter und Umweltschmutz auf Dauer stand.

Hält das WDVS ganz sicher: das Schienensystem
Üblicherweise wird das WDVS geklebt und gedübelt (hier sollten Sie wegen der Wärmebrücken unbedingt auf Thermodübel achten!). Wenn der Untergrund jedoch dafür nicht geeignet ist (der Haftabzugswert ist unzureichend), sollte man ein Schienensystem nutzen! Im Gegensatz zum bekannten und häufiger verwendeten Verkleben des Dämmstoffs wird bei einem Schienensystem der Dämmstoff mittels Halte- und Verbindungsleisten an der Fassade befestigt. Der Vorteil eines Schienensystems ist, dass es weniger Ansprüche an den Untergrund, das heißt die vorhandene Fassade stellt. Eine Fassade, die kein WDVS mehr tragen würde, kann durch ein Schienensystem dennoch gedämmt werden, da die Schienen durch geeignete Dübel und mit einem Klecks Baukleber aus Brandschutzgründen im Mauerwerk befestigt werden und so eine weitaus höhere Tragkraft haben. Schienensysteme eignen sich besonders für extrem verwitterte oder extrem hohe Fassaden.

Außenfassade vorher, Außenfassade nachher
Vorher / Nacher

Ist das Dämmsystem angebracht, können Sie über das neue Gewand Ihrer Immobilie entscheiden – es gibt viele Arten von Putz in Farben Ihrer Wahl. Sparen Sie nicht an einer guten Endbeschichtung – bedenken Sie: je dicker die Dämmung, umso länger steht im Winter der Raureif auf diesen Oberflächen!
 
Diffusionsoffene Putze und Farben weisen Wasser von außen ab, während gleichzeitig aber auch der Wasserdampf von innen entweichen kann. Empfehlenswert sind fungizid/ algizide Egalisationsanstriche, die Pilz- und Algenbefall verhindern sollen. Auch das Aufbringen von Klinker oder aufwändige Stuckverzierungen sind möglich – entscheiden Sie, was Ihnen gefällt und lassen Sie sich fachgerecht beraten!
 

Fassadenanstrich bei der Außendämmung mit CO2

Fassadendämmsysteme tragen erheblich zur Werterhaltung Ihres Gebäudes bei, denn aufgrund der guten Dämmung sinken die Verbrauchswerte (die ja im Energiepass vermerkt sind) und Sie können dank der energetischen Sanierung besser und schneller vermieten oder verkaufen. Und wenn Sie dann noch für ein ansprechendes Äußeres sorgen, dann ist auch Ihre Alt-Immobilie fast wie neu! Eine Innovation stellen die so genannten photokatalytischen Fassadenfarben dar – aktive Farben, die für Alt- und Neubauten geeignet sind. Sie enthalten einen speziellen Katalysator, der in Verbindung mit Tageslicht den auf der Fassade abgelagerten Schmutz in feinste Partikel zersetzt, die vom nächsten Regen heruntergespült werden – eine sich selbst reinigende Fassade!

 


Gebräuchliche Dämmstoffe
      Je nach Dämmverfahren werden die Materialien zu Platten verarbeitet oder als Schüttungen geliefert:
 
Anorganische Dämmstoffe:
geschäumte Kunststoffe wie Polystyrol, Neopor
   oder Polyurethan
Mineralwolle (z. B. Steinwolle oder Glaswolle), Blähton,
   Perlite und Kalziumsilikat-Platten
geschäumtes Glas, sog. Schaumglas
Schüttungen aus Zelluloseflocken (Altpapier), Ceralith
   (aus Roggen, Kalk und Wasserglas), Blähglas oder Blähton
 
Organische Dämmstoffe:
z. B. Holzwolle (zement- oder magnesitgebunden,
   z. B. Heraklith)
tierische und pflanzliche Fasern (nachwachsende Rohstoffe)
   wie Schafwolle, Kokos, Hanf, Flachs, Kork, See- und
   Wiesengras bzw. Holzfaserwerkstoff (-platten) und
   Schilfrohr (-matten)

 

Hier erfahren Sie mehr über:

>> Fassade - Kerndämmung
 

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