Die Fassade erhalten und trotzdem dämmen? Kein Problem!
Die Kerndämmung – optimal für zweischaliges Mauerwerk geeignet

Kerndämmung und Einblasdämmung zur Erhaltung der Stilelemente
Ideal, um Stilelemente der Fasade zu erhalten: die Kern- oder Einblasdämmung

Für Immobilieneigentümer oftmals ein Dilemma: die Fassade soll erhalten bleiben, aber energetisch muss für die Immobilie unbedingt etwas getan werden! Dafür gibt es eine Lösung: Zweischaliges Mauerwerk, im Norden der Bundesrepublik oft zu finden (zum Beispiel auch beim klassischen Altbau um 1900), kann schnell und problemlos mittels der so genannten „Einblasdämmung“ oder „Kerndämmung“ gedämmt werden.
 
Der Dämmstoff, in Form von Granulat, Schaum oder Fasern, wird in den Luftspalt im Inneren der Mauer eingeblasen. Voraussetzung ist aber, dass dieser Spalt ausreichend breit ist, 4 cm sollten nicht unterschritten werden. Das Verfahren ist denkbar einfach: lediglich kleine Löcher (bei Klinker zum Beispiel direkt ins Fugenkreuz) werden in die Außenwand gebohrt und das entsprechende Dämmmaterial durch einen Einfüllstutzen eingeblasen.

Kerndämmung mit CO2SPARHAUS
Der Hohlraum bei zweischaligem Mauerwerk sollte mit einem kapillarüberbrückenden Dämmstoff ausgeblasen werden.

Bei diesem Verfahren der Einblas- oder Kerndämmung entsteht praktisch kein Bauschutt oder sonstiger Abfall. Die Fassade bleibt bei dieser Methode in ihrem ursprünglichen Aussehen bestehen, was die Kerndämmung zu einer günstigen Methode der Wärmedämmung der Fassade macht. Wenn die Fassade nicht im Original erhalten werden muss und das Haus sowieso einen neuen Anstrich benötigt, ist die Kerndämmung ideal mit einem WDVS (Wärmedämmverbundsystem als zusätzliche Außendämmung der Fassade) zu kombinieren, um Wärmebrücken zu vermeiden. Sogar Stilelemente können nachträglich auf eine gedämmte Fassade aufgesetzt werden!

 


Gebräuchliche Dämmstoffe
      Je nach Dämmverfahren werden die Materialien zu Platten verarbeitet oder als Schüttungen geliefert:
 
Anorganische Dämmstoffe:
geschäumte Kunststoffe wie Polystyrol, Neopor
   oder Polyurethan
Mineralwolle (z. B. Steinwolle oder Glaswolle), Blähton,
   Perlite und Kalziumsilikat-Platten
geschäumtes Glas, sog. Schaumglas
Schüttungen aus Zelluloseflocken (Altpapier), Ceralith
   (aus Roggen, Kalk und Wasserglas), Blähglas oder Blähton
 
Organische Dämmstoffe:
z. B. Holzwolle (zement- oder magnesitgebunden,
   z. B. Heraklith)
tierische und pflanzliche Fasern (nachwachsende Rohstoffe)
   wie Schafwolle, Kokos, Hanf, Flachs, Kork, See- und
   Wiesengras bzw. Holzfaserwerkstoff (-platten) und
   Schilfrohr (-matten)

 

Hier erfahren Sie mehr über:
 
>> Wärmedämmung – Dach
 

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