Wärmedämmung ist Expertensache!
Die beste Dämmung ist optimal berechnet
Lassen Sie Fachleute ans Werk: nur nach einer ausführlichen Gebäudeanalyse wissen Sie, wie und wo Sie Ihre Immobilie am besten sanieren oder modernisieren lassen sollten. Auch die Wahl des richtigen Dämmsystems ist Expertensache, denn dabei gibt es viel zu berücksichtigen damit sie sich in Ihrer gedämmten Immobilie richtig wohl fühlen.
Wärmeverluste an einem freistehenden Einfamilienhaus

Wärmeverluste
Wärmeenergie verlässt ein Haus auf drei Arten:
>> Durch Lüftungsverluste
>> Durch Strahlungsverluste
>> Durch eine zu große Wärmeleitfähigkeit der Außenhülle (Transmissionsverluste).
Wärmebrücken
Wärmebrücken sind schlecht isolierte Bauteile innerhalb gut isolierter Bauteile. Eine Wärmebrücke ist also ein Bereich, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch die anderen Bauteile. Schimmelbildung und Schädigung der Bausubstanz kann die Folge sein. Achten Sie darauf, dass die thermische (wärmedämmende) Hülle in keinem Punkt des Gebäudes geschwächt oder unterbrochen wird. Dazu ist es wichtig, dass Sie sich erst klar werden, wo die thermische Hülle verläuft. Dies ist oft gar nicht so einfach feststellbar - denken Sie dabei auch an Abseitenräume im Dachgeschoß sowie Wände und Treppen zum Keller! Zeichnen Sie die thermische Hülle in jeder Ansicht auf Ihrem Bauplan ein - sie muss immer vollständig geschlossen sein!
Der Taupunkt
Eine Wärmedämmung verändert die Temperaturverteilung in der Wand. Eine ungedämmte Wand verliert viel Wärme an die Umgebung. Durch diesen ständigen Wärmetransport ist die Wand relativ warm und trocken, vorausgesetzt es wird in den Innenräumen angemessen geheizt. Gedämmte Wände verlieren weniger Wärme an die Umgebung, das ist der gewollte Effekt einer Wärmedämmung. Gleichzeitig verändert sich aber die Temperaturverteilung innerhalb der gedämmten Wand, die Außenseite einer gedämmten Wand ist kühler als die Außenseite einer ungedämmten Wand.
Der Taupunkt ist eine der wichtigsten Eigenschaften der Außenwand. Er gibt an, wo innerhalb der Wand während einer durchschnittlichen Winters eine Temperatur von 0°C zu erwarten ist. Aufgrund von tageszeitlich und witterungsbedingten Temperaturschwankungen ist die Wand an dieser Stelle starken Belastungen durch kondensierendes und gefrierendes Wasser ausgesetzt. Die Lage des Taupunkts hängt vom Dämmstoff, vom Mauerwerk und vom örtlichen Klima ab, er sollte nicht im Mauerwerk liegen. Den Taupunkt zu berechnen ist eine Aufgabe für Experten.

Die Diffusionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Dämmstoffs, Wasser im gasförmigen Zustand passieren zu lassen. Durch eine diffusionsoffene Wand kann Feuchtigkeit in die Umgebung entweichen, die sich sonst an der Wand niederschlagen und die Schimmelbildung fördern würde. In bewohnten Häusern wird ständig viel Feuchtigkeit erzeugt. Die Bewohner atmen feuchte Luft aus, es wird gekocht und geduscht. Auch Zimmerpflanzen tragen zum feuchten Raumklima bei. Bis zu einem gewissenGrad ist Feuchtigkeit erwünscht und gesundheitsfördernd. Zuviel Feuchtigkeit aber senkt das Wohlbefinden und fördert die Schimmelbildung.

Ungedämmte Wand | |
Vorteile: Keine | Nachteile: |
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Innengedämmte Wand | |
Vorteile: | Nachteile: |
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Außengedämmte Wand | |
Vorteile: | Nachteile: |
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