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KfW-Kredite: Was sich in 2007 ändert
Von Steffen Preißler / Hamburger Abendblatt vom 30.12.2006

Mehr Geld für Energiesparer
Wer für Maßnahmen nur Eigenkapital verwendet, erhält Tilgungszuschüsse.
Energiesparende Maßnahmen werden von der KfW gefördert.

Im CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank gibt es zum 1. Januar 2007 neue Regeln. "Sie eignen sich für alle, die den Energieverbrauch ihres Altbaus senken möchten", sagt KfW-Sprecherin Charis Pöthig. Das wurde bisher schon mit zinsgünstigen Krediten von bis zu 50 000 Euro je Wohneinheit gefördert. Neu ist, dass Eigentümer von selbst genutzten Häusern und Eigentumswohnungen ab 2007 Zuschüsse beantragen können. "Die Höhe hängt davon ab, wie viel Energie eingespart wird", sagt Pöthig.

Wer eines der Maßnahmepakete umsetzt, bekommt fünf Prozent der Investitionskosten, maximal 2500 Euro je Wohneinheit. Wird Neubau-Niveau erreicht, gibt es zehn Prozent der Investitionskosten, maximal 5000 Euro pro Einheit. Werden die Anforderungen zur Einsparung um mindestens 30 Prozent unterschritten, erhält der Eigentümer einen Zuschuss von 17,5 Prozent der Investitionen, maximal 8750 Euro. "Den Zuschuss gibt es nur, wenn die Arbeiten abgeschlossen sind", so Pöthig.

Die förderfähigen Pakete enthalten die häufigsten Einsparmaßnahmen. Neu ist das Maßnahmepaket 3, das bisher auch die Umstellung des Heizenergieträgers erforderte, also etwa von Öl auf Gas. Das wird jetzt durch die Wärmedämmung der Außenwände ersetzt. Bestehen bleibt zusätzlich der Austausch der Fenster und die Erneuerung der Heizungsanlage. Der Austausch der Heizung wird unabhängig vom Baujahr gefördert. Niedertemperaturkessel werden nicht mehr gefördert.

Verändert wurde auch das Maßnahmenpaket 4, das bisher eine freie Kombination von Maßnahmen ermöglichte. Ein Sachverständiger musste allerdings die CO2-Einsparung von mindestens 40 Kilogramm/m2 Gebäudenutzfläche und Jahr nachweisen. Das ist jetzt nicht mehr erforderlich, wenn mindestens drei von sechs möglichen Einzelmaßnahmen umgesetzt werden. Dazu zählen: Wärmedämmung der Außenwände, des Daches oder der obersten Geschossdecke sowie der Kellerdecke von beheizten Räumen, deren Außenfläche die Erde berühren oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen. Hinzu kommen der Austausch der Fenster, der Heizung sowie der Einbau einer Lüftungsanlage. Erhöht wurden die Mindestanforderungen für Dämmungen und neue Fenster.

Auch wer einen Kredit beantragt, kann zusätzlich einen Zuschuss erhalten. Allerdings gelten hier wieder andere Regeln als in der reinen Zuschussvariante. Bestehen bleibt ein Tilgungszuschuss von fünf Prozent des Darlehens für die Sanierung auf Neubau-Niveau. Wird das Neubau-Niveau um 30 Prozent unterschritten, gibt es ab Januar 12,5 Prozent Tilgungszuschuss. Der Zuschuss kann zur Verkürzung der Laufzeit oder zur Reduzierung der Annuität (jährliche Zahlung) eingesetzt werden.

Bisher wurden Gebäude gefördert, die bis 1984 fertig gestellt worden sind. Diese Frist ist bis Ende 1994 verlängert worden. Mit Zinssätzen von unter einem Prozent wie noch vor einem Jahr können Bauherren jedoch nicht mehr rechnen. Günstigster Effektivzins im CO2-Gebäudesanierungsprogramm sind derzeit 2,52 Prozent. Weitere Vorteile: Die Zinsen stehen für zehn Jahre fest. Insgesamt ist eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren möglich. Eine vorzeitige Rückzahlung ist in Teilen ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Im Programm Wohnraum Modernisieren fördert die KfW fast alle Modernisierungen. Es kann auch genommen werden, wenn nur die Heizung oder die Fenster erneuert werden sollen. Für Öko-Plus-Maßnahmen wie Dach- oder Außenwanddämmung gibt es einen günstigen Zinssatz. Die Höhe liegt bei maximal 50 000 Euro je Wohneinheit, für Standardmaßnahmen bei 100 000 Euro. Daneben werden mit den Programmen Ökologisch Bauen Passivhäuser gefördert und mit dem Wohneigentumsprogramm der Erwerb von selbst genutzten Immobilien. Der Kredit muss bei der Hausbank beantragt werden. Begonnen werden darf mit den Maßnahmen erst, wenn dieser bewilligt ist. Ratsam ist vor allem bei der CO2-Sanierung die Beratung durch einen Fachmann.

 
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