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  Die neue Energieeinsparverordnung (ENEV 09)

Hamburg, 29.06.2009 Ab Oktober diesen Jahres gilt eine veränderte Energieeinsparverordnung (ENEV). Damit erfolgt wieder einmal eine Anpassung der Vorschriften an das technisch mögliche und vom Durchschnittsbauherrn bezahlbare.
Die ENEV geht zurück auf das bereits 1976 vom Bundestag beschlossene Energieeinsparungsgesetz. Unter dem Eindruck der ersten Ölkrise war die Schonung von begrenzten Ressourcen das Hauptmotiv für die Verordnung, später kam der Klimaschutz hinzu.

Insgesamt erstreckt sich die Lesefassung aus dem Bundeswirtschaftsministerium auf 76 Seiten. Einige Neuerungen wollen wir hier kurz aufführen:

  Anrechnung von Strom aus erneuerbaren Energieen

Wird in zu errichtenden Gebäuden Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt, darf der Strom in den Berechnungen nach § 3 Absatz 3 und § 4 Absatz 3 von dem Endenergiebedarf abgezogen werden, wenn er

1. im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zu dem Gebäude erzeugt und
2. vorrangig in dem Gebäude selbst genutzt und nur die überschüssige Energiemengein ein öffentliches Netz eingespeist wird.

Es darf höchstens die Strommenge nach Satz 1 angerechnet werden, die dem berechneten Strombedarf der jeweiligen Nutzung entspricht.

Wir meinen: Eine schöne Regelung, die im Einzelfall bewirken kann, dass der Strom aus einer Fotovoltaikanlage sich auch wirtschaftlich vernünftig im Haus nutzen lässt. Bisher ist ja - wenn überhaupt - nur die Einspeisung von Solarstrom ins Netz sinnvoll. Die neuen Faktoren für eine wirtschaftlich interessante Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieen sind nun Preis und Ausrichtung der Fotovoltaikanlage einerseits und Kosten der Dämmung andererseits.

  Energiesparen soll sich auch wirtschaftlich lohnen

In § 10 zur Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden findet sich der neue Absatz 6:
Die Absätze 2 bis 5 sind nicht anzuwenden, soweit die für die Nachrüstung erforderlichen Aufwendungen durch die eintretenden Einsparungen nicht innerhalb angemessener Frist erwirtschaftet werden können.

Eine sinnvolle Regelung. Maßnahmen, die sich wirtschaftlich nicht rechnen, rechnen sich oft auch ökologisch nicht. In die Ökobilanz einer Dämmmaßnahme muss immer auch der Aufwand für Herstellung, Transport und Installation berücksichtigt werden. Dieser ökologische Aufwand schlägt sich auch im Preis nieder.

Die beiden Beispiele sollen heute genügen, um die Neuerungen in der ENEV 2009 vorzustellen. Die gesamte ENEV haben wi als Lesefassung unten verlinkt. Haben Sie weitere Fragen, so vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Energieberatung!

ENEV 2009 (PDF)

 
Weiterer Presseartikel:


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